Hotels müssen für die Gäste digitaler werden

Die zunehmende Dynamik des E-Commerce zeigt sich auch beim Geschäft mit den Übernachtungen. Die Schweizer Hotellerie – wegen der Euro-Abwertung ohnehin seit Jahren unter Druck – tut sich schwer mit dem digitalen Wandel. Hier ist die Digitalisierung derzeit kaum durchgedrungen. Und das hat Folgen, wie sich zeigt.

Eine Studie macht deutlich, dass die Schere zwischen den Anforderungen der Gäste und dem Stand der Technik in den Hotels in den nächsten Jahren weiter auseinandergehen wird. Dabei wird deutlich, dass bereits 2020 vermehrt junge, technikaffine Gäste, sogenannte «Digital Natives» empfangen werden. Die Technik beruht jedoch auch in Zukunft hauptsächlich auf Technik aus den frühen 2000er. Eine Schieflage, die möglicherweise zum Problem für die Hotel-Branche und jedes einzelne Hotel werden kann.

Doch welche Mittel und Wege gibt es aus diesem Dilemma?

Dafür bedarf es – wider Erwartens – keiner teuren, komplexen und aufwendigen (Software-) Lösung. Ein erster Schritt hin zu einem digitalen Hotel ist bereits in wenigen einfachen Schritten durch ein sogenanntes Gäste-Service-System (GSS) möglich. Hierdurch können Hotels den Gästen gezielt Informationen wie die digitale Gästemappe, Promotion, Events etc. und Services – u.a. Taxiruf, Zimmerservice usw. – in Abhängigkeit der Phase (vor, während und nach dem Aufenthalt) bereitstellen. Auf Wunsch können Services – wie der Taxiruf – dank vorhandener Schnittstellen und Integrationen mit nur einem Mausklick und i.d.R. ohne zusätzliche Kosten ausgelagert werden.

Progressive Web-App (PWA), App oder Tablet-Lösungen – wohin geht die Reise?

Für welche Lösung sich ein Hotel am Ende entscheidet, hängt dabei von vielen Faktoren ab, insbesondere aber auch von dem verfügbaren Budget. Denn Tablet-Lösungen sind teuer. Für jedes Zimmer muss ein Gerät angeschafft oder geleast werden. Zudem müssen sie gereinigt und im Schadens- sowie bei Diebstahlsfall ersetzt werden. Darüber hinaus nutzen die Gäste lieber das eigene Gerät (bspw. Smartphone). Logisch, denn mit diesem kennen sie sich besten aus, und der Umwelt kommt es auch zugute.

Mit den eigenen Endgeräten kennen sich die Benutzer am besten aus. Photo by Pixabay

Native App-Lösungen gehen einen Schritt weiter. Das Hotel benötigt grundsätzlich keine zusätzliche Hardware. Apps müssen allerdings heruntergeladen und aktualisiert werden. Oftmals stehen sie zudem nicht für jedes Smartphone bzw. Endgerät zur Verfügung und nehmen knappen Speicherplatz auf dem jeweiligen Gerät ein. Und sind wir doch einmal ehrlich: Kein Gast lädt sich für jeden Hotelaufenthalt eine weitere (hoteleigene) App herunter. Oder würden Sie das tun?

Die Gäste nutzen die eigenen Geräte

Progressive Web-App Lösungen (PWA) hingegen müssen nicht erst heruntergeladen werden. Die Gäste nutzen die eigenen Geräte (Smartphone, Notebook etc.) und verbinden sich beispielsweise mit dem Hotel-WLAN. Anschließend landen sie direkt auf dem digitalen Gäste-Service-System (GSS). Darüber hinaus können wichtige Informationen auch bereits vor und nach dem Aufenthalt bereitgestellt werden. Und wenn ein Gast wider Erwartens über kein eigenes Gerät verfügt? Kein Problem. Progressive Web-App Lösungen können auch über den vorhandenen SmartTV genutzt werden.

Ein Gäste-Service-System ist ein erster Schritt in der Hotel-Digitalisierung

Fazit: Es gibt einfache Mittel und Wege, um an der Digitalisierung zu partizipieren. Dabei geht der Trend immer mehr in Richtung Progressive Web-App Lösungen (PWA). Logisch, denn sie verbinden die Vorteile von nativen Apps und mobilen Anwendungen.

Weiterführende Informationen zum Gäste-Service-System (GSS) und einen erhalten Sie über www.bit.ly/gss-hotel